Wirkungsweise der Magnetfeldtherapie:

Vorwort

In den letzen Jahren deuten immer häufiger Forschungsprojekte und Publikationen auf die Bedeutung der Magnetfeldanwendungen in der Medizin hin. Wir Menschen sind verstärkt auf der Suche nach einfach handhabbaren, ungefährlichen und finanziell akzeptablen Therapien. Gerade die Magnetfeldtherapie rückt hier immer mehr in den Vordergrund, wegen überzeugender Heilunterstützung einfacher Handhabung und guter Verträglichkeit. Auch das Wissen um die Grenzen und Gefahren bestrahlender oder medikamentöser Therapien verstärkt das Interesse an humanen Methoden, wie der Magnetfeldtherapie.

Was heißt Magnetfeldtherapie
Im Zentrum der Erklärungen steht die Wirkung magnetischer Felder auf die Zellen und auf den an ihrer Membran stattfindenden Ionentransport. Magnetfelder durchdringen den menschlichen Körper vollständig, bis hin zur einzelnen Zelle. Diese besitzt normal eine elektrische Flächenspannung von ca. 70 - 90 mV, die dazu dient, den Natrium-Kalium und Calciumionenaustausch zu fördern.
Gesunde Zellen erhalten die Potentialdifferenz der Zellmembran durch aktiven Ionentransport aufrecht. Fehlt jedoch das genannte elektrische Potential, ist der Stoffwechsel gestört.
Ursachen sind nicht nur altersbedingte Krankheiten, sondern zunehmend Folgen durch Streß, Bewegungsmangel und Umwelt, die einen Sauerstoffmangel im Gewebe mitverursachen und bei Erkrankungen verstärkt beachtet werden sollten.
Hier liegt die Bedeutung der Magnetfeldtherapie. Pulsierende Magnetfelder sind in der Lage, durch Beeinflussung der elektrischen Ströme den Ionentransport anzuregen und eine Normalisierung des Membranpotentials herbeizuführen.
Nach Einwirkung des Magnetfeldes steigt der Stoffwechsel der Zelle meßbar an. Darüber hinaus wurde ein allgemeiner Effekt der Magnetfeldtherapie festgestellt, wie Schmerzlinderung, Krampflösung, Entzündungshemmung, Erhöhung der Immunität, Wohlbefinden. - Magnetfeldtherapie ...... warum erst jetzt??
Unser Leben ist seit tausenden Jahren an das Magnetfeld der Erde gewöhnt. Ohne ernsthafte Folgen könnten wir nicht auf diese Einwirkung verzichten. Deshalb verwundert es auch nicht, dass bis vor Christi-Geburt zurückdatierte Berichte über die heilende Kraft von Magneten bekannt ist
Das erst recht spät wiederentdeckte Interesse für Magnetfeldtherapie zu Beginn des 20. Jahrhunderts liegt auch an der unaufrichtigen Inanspruchnahme von Wunderheilern und Quacksalbern und das damit verbundene Entrücken ins Mystische. Erst die moderne bio-physikalische Forschung und Entwicklung moderner Anwendungs- und Testgeräte belegten und bestätigten die Erfolge der Magnetfeldtherapie. Mittlerweise sind die Erfolge der Magnetfeldtherapie genauso wenig zu ignorieren, wie die neuesten Forschungen als nicht haltbar abgetan werden könnten. Die Magnetfeldtherapie muss daher im Interesse des Patienten für die Behandlung vieler Erkrankungen berücksichtigt werden.


Wirkung der pulsierenden Magnetfelder

Wechselwirkung zwischen magnetischen und elektrischen Feldern
Magnetische Felder beeinflussen alle magnetischen Substanzen. Es besteht eine Wechselwirkung zwischen magnetischen und elektrischen Feldern. Elektrische Ladungen werden ebenfalls von magnetischen Feldern beeinflußt. Die elektrischen Ladungsträger ordnen sich diesen Einflüssen unter, die Einflüsse bestimmen auch die Beweglichkeit und Bewegung von Elektronen sowie den gesamten Ionenfluß.

Nerven- und Zellbeeinflussung durch Magnetfelder
Die meisten biologischen Vorgänge sind mit elektrischen Abläufen verbunden oder werden von diesen getragen. Man denke nur an die Nervensignale oder an den Kalium-Natriumaustausch an den Zellwänden. Nervenzellen als gute elektrische Leiter sind sogar imstande, Indikationsspannungen zu erzeugen und diese dann weiterzuleiten, so daß die Organpartien, die von den Nervenbahnen tangiert werden, über den magnetischen Einfluß hinaus noch mit echten elektrischen Mikrospannungen, die im Takt des Magnetfeldes pulsen, gereizt werden. Also: Sämtliche elektrische Vorgänge im Körper werden von den applizierten Magnetfeldern beeinflußt.

Beeinflussung des Stoffwechsels
Wenn wir davon ausgehen, dass der Stoffwechsel im Körper mit dem Ionenaustausch positiver und negativer Polung als Ladungsträger verknüpft ist, dann ist der Stoffwechsel nach dem Prinzip des Ionenaustausches zwischen dem Innenraum der Zellen und Ihrer Peripherie vom Magnetfeld beeinflussbar.
Diese Erkenntnis ist um so wichtiger, da man weiß, daß im gestörten, also kranken Organismus, der Zellstoffwechsel, die Zellspannung und die Umverteilung von der Energiezufuhr, vom Sauerstoff und anderen energetischen Ladungsträgern, abhängen und bei Kranken eben gestört sind. Diese Störungen hilft das Magnetfeld dadurch zu beheben, daß es rein energetisch Einfluß nimmt und die direkt beeinflußbaren Materialien im Takt seiner magnetischen Schwingungen bewegt. Auf diese Weise werden Schad- und Schlackstoffe im Rahmen des gesteigerten Stoffwechsels in Bewegung gebracht und abtransportiert. Die Zellteilungsrate wird gesteigert, sichtliches Beispiel für die schnelle Heilung und z.B. den raschen Abbau von Blutergüssen. Wenn wir davon ausgehen, daß nahezu alle Krankheiten Krankheiten der Zellen sind, dann dürfte der Grund für die hohe Erfolgsrate der Magnetfeldtherapie hier zu suchen sein.

Zusammenfassung
Kranke und inaktive Zellen werden durch Magnetfeldanwendung zur Normalisierung gezwungen. Im menschlichen Körper sind bewegte elektrische Ladungen nachweisbar. Im Bereich der Zellmembran, beim Ionentransport, beim Elektrolyttransport und in den Lymph- bzw. Blutbahnen. Jede lebende Zelle ist vergleichbar mit einer Miniaturbatterie, die wenn sie entladen ist, durch äußere Methoden unterstützt wieder aufgeladen werden kann.

Vorteile
Personen mit Gipsverbänden können sich ebenso behandeln lassen, wie alle anderen Personen bei Anwendung der Therapie ohne sich zu entkleiden.
Die Magnetfeldtherapie soll andere Therapien nicht ersetzen, als Ergänzung oder zur Vorbeugung ist sie jedoch im Interesse der Patienten unverzichtbar geworden.

Praktische Anwendung
Die praktische Anwendung der Magnetfeldtherapie wird bestimmt durch 3 Positionen:
A:Behandlungsdauer - nach Empfehlung
B:Frequenz - nach Krankheitsbild
C:Magnetische Feldstärke - technische Auslegung


Behandlungsdauer
Auch bei langen Dauerbehandlungen wurden keine nachteiligen Erfahrungen gemacht. Allgemein bedürfen chronische Erkrankungen einer längeren Behandlungsdauer als akute Zustände. Während der einzelnen Behandlungen sollten 30 Minuten nicht unterschritten werden, mehr als 60 Minuten Behandlungsdauer sind kaum jemals nötig.